31. August 2015

[Rezension] Annette Hohberg - Das unendliche blau


Autor: Anette Hohberg
Titel: Das unendliche blau
Erschienen am: 2. September 2013
ISBN: 9783426653357






Das Leben ist jetzt. Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt Martha, dass sie Krebs hat, im Endstadium. Die Journalistin entscheidet sich gegen Therapie und geht statt dessen nach Bologna. Sie verlässt ihre Tochter, ihre Freunde, ihren Vater - Jetzt, da ihr Leben mit einem Ablaufdatum versehen ist, tut sie endlich, was sie immer gewollt und sich immer versagt hat. Ohne festen Plan, nur mit ein paar Träumen im Gepäck macht sie sich auf - und findet in Italien nicht nur Antworten auf Fragen, die sie sich bis dahin nie gestellt hat. Sie findet das Lachen, die Leidenschaft, die lange vermisste Lebensfreude - und die große Liebe. Sie trifft Michele, und gerade weil sie weiß, dass ihr nur noch ein paar Wochen bleiben, lässt sie alles zu und nichts aus. Mit ihm feiert sie den Augenblick. "Ich will uns, solange es uns noch gibt. Jeden Moment will ich mit dir Leben", sagt sie fast trotzig, wissend, dass alles andere Verschwendung von zeit wäre, die sie nicht mehr hat. Sie zieht die Sicherheitsnetze ein, die sie Jahrzehntelang sorgfältig gespannt hat, lässt den freien Flug zu und erlebt so, dass genau das ihr den Hauptgewinn beschert.




Annette Hohberg wurde 1960 geboren und verbrachte ihre Kindheit in Schleswig Holstein. Sie studierte Linguistik, Literaturwissenschaften und Soziologie in München. Sie arbeite viele Jahre als Journalistin u.a. auch als Restaurantkritikerin bei Gault Millau und bei der Welt. Mittlerweile arbeitet Hohberg als Ressortleiterin für eine Publikumszeitschrift des Condé Nast Verlags in München und lebt zusammen mit ihrem Mann am Starnberger See.




Mein erstes Buch von dieser Autorin und ich bin einfach überwältigt. Eine schöne Story mit einem harten Kern. Das Buch ist schön und detailliert geschrieben. Die einzelnen Charakter lernen wir dort auch ziemlich gut kennen. Jede Handlung der verschieden Charakter ist nachvollziehbar. Tiefgründig und traurig zu gleich. Es regt dazu noch an mal über seine eigenen Werte nachzudenken. Das Buch ist mehr als gelungen und bekommt deshalb volle 5 von 5 Eulen.












1 Kommentar:

  1. Italien ist als Reise-Ziel für Verzweifelte ziemlich beliebt :-)

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